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Gelenkflüssigkeit

Bei der Gelenkflüssigkeit, auch bezeichnet als Synovialflüssigkeit, Synovia oder Gelenkschmiere, handelt es sich um eine wässrige Lösung aus Blutplasma, die sich aus Elektrolyten, Laktatdehydrogenase, Plasmaproteinen, Enzymen und saurer Phosphatase zusammensetzt.

Bei der Gelenkflüssigkeit, auch bezeichnet als Synovialflüssigkeit, Synovia oder Gelenkschmiere, handelt es sich um eine wässrige Lösung aus Blutplasma.
Außerdem enthält die Gelenkflüssigkeit sogenannte Muzine – darunter vor allem Hyaluronsäure –, die eine entscheidende Rolle für die Viskosität spielen.

Die Synovia hat gewöhnlich einen pH-Wert von 7 bis 7,8 und stellt makroskopisch eine zähflüssige, visköse Flüssigkeit von klar-gelblicher Farbe dar.



Besonders große Mengen der Synovialflüssigkeit sind zwischen den Knorpelflächen – von der Gelenkkapsel umgeben – lokalisiert. Darüber hinaus befindet sich Gelenkflüssigkeit in den Schleimbeuteln und Sehnenscheiden.
Die Hauptaufgabe der Synovia besteht darin, dass Übereinandergleiten der Knochen zu ermöglichen, ohne dass eine schädigende Reibung entsteht.

Des weiteren enthält die Gelenkflüssigkeit unterschiedliche Nährstoffe, die die Gelenke für ihre Funktionen benötigen, vor allem Glukose für die hyalinen Knorpel. Darüber hinaus dient sie dem regelmäßigen Abtransport von Abbauprodukten aus den Gelenken. Zu diesen Zwecken ist es unerlässlich, dass die muzinreiche Flüssigkeit einer stetigen Erneuerung unterliegt.

Verschiedene Faktoren nehmen Einfluss auf die Gelenkflüssigkeit, allen voran Gelenkfehlstellungen, Übergewicht und ein zunehmendes Alter. Diese Faktoren können für Veränderungen der Zusammensetzung, der Menge und der Qualität der Synovia verantwortlich sein.

Negative Folgen, die mit solchen Veränderungen einhergehen können, beziehen sich meistens auf die Knorpel selbst. Knorpelflächen werden uneben und rau, es kommt zu Absplitterungen, die letztendlich zur Abnutzung führen. Hierdurch wiederum kann es zu Entzündungen der Knorpelhaut kommen, die zu Schmerzen, einer weiteren Verringerung der Synovia-Menge und einer Einschränkung der Mobilität führen können. Treten diese Symptome über einen längeren Zeitraum hinweg auf, sprechen Mediziner von einer Arthrose, welche eine chronische Gelenkerkrankung aufgrund von Abnutzungserscheinungen beschreibt. Häufig sind hiervon die Knie betroffen, jedoch kommt Arthrose an sämtlichen Gelenken vor, die durch eine Abnahme der Gelenkflüssigkeit Abnutzung erfahren.
 

Um das Volumen und die Zusammensetzung der Gelenkflüssigkeit zu testen, steht Ärzten die Möglichkeit einer Synovialanalyse zur Verfügung.

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Die Stärke aus über 50 Jahren Erfahrung, Forschung, Entwicklung & Vermarktung von Therapieoptionen mit Hyaluronsäure nutzend, starteten wir ab 2014 in Deutschland die Markteinführung genau dieser innovativen Therapieoptionen für die Arthrosetherapie und das moderne Wundmanagement. Weitere Bereiche werden in den kommenden Jahren folgen.