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Gelenkknorpel

Der Gelenkknorpel, kurz auch Knorpel genannt, stellt ein elastisches Knorpelgewebe dar, welches an allen Gelenkflächen echter Gelenke vorkommt.

Der Gelenkknorpel, kurz auch Knorpel genannt, stellt ein elastisches Knorpelgewebe dar, welches an allen Gelenkflächen echter Gelenke vorkommt.
Der Knorpel verbindet zwei Knochenstücke miteinander und hat zahlreiche Funktionen für Knochen und Gelenke.

Hauptsächlich besteht der Gelenkknorpel aus Wasser (zu ungefähr 60 bis 70 Prozent), Knorpelzellen, auch Chondrozyten genannt, und elastischen Kollagenfasern, die als Gerüst dienen.


Aufgrund seiner Kollagenfibrillen-Anordnung wird er unterteilt in vier verschiedene Schichten: Tangentialzone, Übergangszone, Radiärzone und Mineralisierungszone.

Darüber hinaus ist der Knorpel von einer Knorpelschicht überzogen, die je nach Sitz des jeweiligen Gelenks zwischen 0,5 und 5 mm dick sein kann.

Die Versorgung des Gelenkknorpels mit allen wichtigen Nährstoffen erfolgt durch die Gelenkflüssigkeit oder Synovia. Der Knorpel ist auf diese Art der Nährstoffzufuhr angewiesen, da er nicht an den Blutkreislauf angebunden ist. Die Synovia jedoch kann von der Gefäßinnenhaut, die mit vielen Blutgefäßen versehen ist, an die Gelenkhöhle weitergeleitet werden. Damit dieser Zustrom an Gelenkflüssigkeit und Nährstoffen zuverlässig funktioniert, ist eine im Wechsel stattfindende Belastung und Entlastung der Gelenke notwendig, was erklärt, warum regelmäßige Bewegung die Gelenkgesundheit erhalten kann.

Beispiele für Gelenkknorpel sind die Bandscheiben zwischen den Wirbeln sowie der Meniskus am Knie.

Die Funktionen der Gelenkknorpel erklären sich vor allem dadurch, dass sie für eine glatte Oberfläche an den Gelenkenden sorgen, sodass die Reibung minimiert wird. So dienen sie auch als elastische Stoßdämpfer und Polster für die Knochen. Stöße und harte, plötzliche Bewegungen werden durch die Druckelastizität der Knorpel abgefedert. So findet auch ein allgemeiner Schutz der Gelenke vor mechanischen Belastungen und Abnutzung statt.

Zu Schäden an den Gelenkknorpeln kommt es durch einen Nährstoffmangel, Verletzungen und Überlastung. Ein Risiko für eine Knorpel-Degeneration stellt auch das zunehmende Alter, ein Bewegungsmangel oder Übergewicht dar. Die möglichen Folgen solcher Knorpelschäden können sein, dass dieser dünner wird, seine Fähigkeit zur Wasserbindung verliert und austrocknet.

Dies wiederum führt zu Knochenabnutzung und Arthrose, Bandscheibenvorfällen und weiteren Erkrankungen.
 

Vorbeugen kann man diesen Knorpelschäden durch Bewegung, ein gesundes Gewicht, gute Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel mit knorpelschützenden Wirkstoffen.

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