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Verbrennungen

Als Verbrennung wird die Schädigung von Gewebe bezeichnet, die durch übermäßige Hitzeeinwirkung entsteht.

Weitere Begriffe hierfür sind Combustio, Brandverletzung oder Verbrennungstrauma.
Wie stark die Schädigung jeweils ausgeprägt ist, wird durch die Temperatur und die Dauer der Hitzeeinwirkung beeinflusst.
Sind mehr als 15 Prozent der Haut verbrannt, besteht für einen erwachsenen Menschen bereits Lebensgefahr. Aber nicht nur der Anteil der verbrannten Hautoberfläche ist hierfür entscheidend, sondern auch der Verbrennungsgrad. (Grad I-IV)

Als Ursache für Verbrennungen kommen im Prinzip alle Quellen hoher Temperaturen infrage. Dazu gehören Wasserdampf und Flüssigkeiten, Flammen, erhitzte Materialien wie Metalle, elektrischer Strom oder Strahlungen wie UV-Strahlen (Solarium, Sonne) und Röntgenstrahlen.

Die Symptome, mit denen Verbrennungen verbunden sind, hängen vom Grad der Verbrennung ab. Häufige Anzeichen sind Hautrötungen, Blasen (mitunter nässend) und schmerzempfindliche Haut.

Verbrennungen werden je nach Intensität der von ihnen ausgehenden Hautschädigung in vier Grade unterteilt.

Verbrennungen ersten Grades, wie sie beispielsweise bei einem Sonnenbrand entstehen, treten bei Temperaturen über 45°C auf und sind nur oberflächlich.
Verbrennungen zweiten Grades werden in zwei Untertypen eingeteilt: Beim Typ 2a verheilt die Haut mit der Zeit wieder vollkommen. Bei Typ 2b entstehen durch den Prozess Narben. Häufig sind Verbrennungen ersten Grades mit Blasenbildung verbunden.
Bei Erhitzung der Haut über 60°C spricht man von einer Verbrennung dritten Grades. Hier sind auch Unterhaut und Nerven betroffen. Patienten weisen meistens kein Schmerzempfinden mehr auf. Es kommt darüber hinaus zu einer ledrigen Verdickung und Austrocknung der Hautpartie.
Verbrennungen vierten Grades werden beispielsweise von Starkstrom oder offenem Feuer verursacht. Diese Art der Verbrennung beschädigt die Muskeln, die Nerven und oft auch Sehnen und Knochen. Weiterhin zeigt sich die Haut verkohlt und schwarz.

Die Behandlung richtet sich nach dem Verbrennungs-Grad.

Verbrennungen leichter Intensität werden mit einer leichten Salbe therapiert.
Die Kühlung mit Wasser darf eine Temperatur von 20°C nicht unterschreiten. Außerdem dürfen niemals Gliedmaße beider Seiten gleichzeitig gekühlt werden.
Liegen starke Verbrennungen vor, muss der Patient mit einer Decke umhüllt werden.
Die langfristige Therapie sieht die Versorgung der Verbrennungen und den Wundschutz vor. Eine Ruhigstellung betroffener Körperteile sowie die Gabe von Schmerzmitteln sorgt für eine Linderung der Beschwerden. Fettende Salben wirken pflegend und schützen die Haut.

Bei starker Narbenbildung oder Funktionsstörungen (beispielsweise der Gelenke) bieten sich Methoden der plastischen Chirurgie an.
 

Um Verbrennungen vorzubeugen, sollten stets angemessene Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden.

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