Die Haut ist das erste Abwehrsystem unseres Körpers. Ihre äußerste Schicht – die Epidermis – ist mit einem dünnen Hydrolipidfilm überzogen, der aus Wasser und Lipiden besteht und für die Feuchtigkeitsversorgung der Haut, ihren Schutz vor äußeren Einflüssen und ihre Regenerationsfähigkeit unerlässlich ist.1
Wenn die Hautbarriere verändert wird – wegen verschiedener Ursachen wie Exposition gegen UV-Strahlen, Verwendung von aggressiven Produkten, Reibung, klimatischer Stress, Umweltverschmutzung oder wegen einer erhöhten Anfälligkeit – wird die Haut empfindlicher gegen Austrocknung, Reizungen, Rötungen, Risse.2 In diesen Fällen helfen Wirkstoffe wie Hyaluronsäure, den Hydrolipidfilm und den korrekten Feuchtigkeitsgehalt wiederherzustellen, indem sie die Wiederherstellung der Barrierefunktion der Haut fördern.3
1Rawlings et al., “Moisturization and skin barrier function.” Dermatologic therapy 17 (2004): 43-48.
2Proksch et al., The skin: an indispensable barrier. Experimental dermatology 17.12 (2008).
3Polymers, Hyaluronic Acid and Skin: Its Role in Aging and Wound-Healing Processes. Polymers, 2025
Die oberflächlichen Wunden wie Schnitte, Abschürfungen und kleine Kratzer sind die häufigsten Hautprobleme, und es ist kein Zufall, dass sie über die Hälfte der Unfälle darstellen, die zu Hause auftreten.1 Wenn diese Verletzungen auch leicht sind, können sie dennoch die Barrierefunktion der Haut beeinträchtigen und das Infektionsrisiko erhöhen. Die korrekte Behandlung einer Wunde beginnt mit der Desinfektion und einer sanften Reinigung, gefolgt von der Anwendung von Produkten, die die Feuchtigkeitsversorgung der Haut und die Gewebsreparation fördern sowie ggf. eine mikrobielle Kontamination verhindern. Klinische Studien bestätigen, dass die Heilung der Wunde beschleunigt und das Risiko von Narbenbildung reduziert wird, wenn diese in einer feuchten und geschützten Umgebung gehalten wird.2
1 Mannocci, et al. “Epidemiology of home injuries: a large observational study among adult mothers in Italy.” Annali dell’Istituto superiore di sanità 49 (2013): 376-382.
2 European Wound Management Association (EWMA) – Wound healing principles