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Wundheilung

Als Wundheilung bezeichnen Ärzte das Verschließen einer Wunde durch körpereigene Abläufe.
Damit einher geht die Wiederherstellung des Gewebes – entweder durch neues, gesundes Gewebe oder durch eine Narbe als Ersatz hierfür.

Als Wundheilung bezeichnen Ärzte das Verschließen einer Wunde durch körpereigene Abläufe.
Damit einher geht die Wiederherstellung des Gewebes – entweder durch neues, gesundes Gewebe oder durch eine Narbe als Ersatz hierfür.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Formen der Wundheilung: die primäre und die sekundäre.

Die primäre Wundheilung wird auch als Heilung per primam bezeichnet. Sie läuft ab, wenn das betroffene Gewebe sauber und aseptisch ist. Die Wunde muss frisch sein und eng anliegen, wie es beispielsweise bei einem glatten Schnitt der Fall ist.
Bei dieser Form der Wundheilung bilden sich Fibrinfäden und verkleben gemeinsam mit roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und proteinreichem Exsudat die Wunde. Diese heilt nun ab: Das beschädigte Gewebe wird repariert und durch gesunde Zellen ersetzt.

Die sekundäre Wundheilung (Heilung per secundam) tritt meist bei Verbrennungen, Bissen, Abszessen oder Dekubiti auf. Solche Wunden sind septisch, infizieren sich leicht und werden mit Granulationsgewebe aufgefüllt. Im weiteren Verlauf erfolgt ein Umbau in Narbengewebe. In vielen Fällen empfinden Betroffene die so entstehenden Narben als kosmetisch oder gar funktionell störend.

Bei sehr oberflächlichen Wunden sprechen Fachleute auch von einer epithelialen oder regenerativen Wundheilung. Hierzu zählen viele Schürfwunden oder leichte Verbrennungen.

Die ersten Schritte der Wundheilung treten bereits kurz nach Entstehung der Wunde ein.

Insgesamt kennen Mediziner vier Phasen der Wundheilung, die teilweise gleichzeitig ablaufen.
Die ersten beiden Phasen werden auch als Reinigungsphase zusammengefasst. Zunächst erfolgt die exsudative Phase – direkt nach Auftreten einer Wunde. Fibrin und koaguliertes Blut füllen die offene Stelle aus. Wundschorf entsteht zur Abdeckung der Wunde und somit zum Schutz vor Erregern von außen.
In der Regel bildet sich ein Wundödem. In der resorptiven Phase, die in den ersten drei Tagen abläuft, sendet das Immunsystem Makrophagen, sogenannte Fresszellen, zum Wundort. Ein Epithel aus neuen Zellen und Granulationsgewebe entstehen.

Darauf folgt etwa vom vierten bis zum siebten Tag die Proliferationsphase, während der Fibroblasten das benötigte Kollagen bilden.
In der abschließenden Reparationsphase, die etwa ab dem achten Tag eintritt, entsteht das fertige Narbengewebe.
 

Alle Phasen der Wundheilung sind im Labor mit enzymhistochemischen Methoden nachweisbar.

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Die Stärke aus über 50 Jahren Erfahrung, Forschung, Entwicklung & Vermarktung von Therapieoptionen mit Hyaluronsäure nutzend, starteten wir ab 2014 in Deutschland die Markteinführung genau dieser innovativen Therapieoptionen für die Arthrosetherapie und das moderne Wundmanagement. Weitere Bereiche werden in den kommenden Jahren folgen.